OEK Rellingen
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Entwurf des Handlungsprogramms für Rellingen

Mit dem Entwurf des Handlungskonzeptes liegt der Gemeinde ein umfangreiches Strategiekonzept vor, welches als Orientierungsrahmen für die zukünftige Gemeindeentwicklung fungiert. Das Handlungsprogramm basiert auf den Ergebnissen der Analyse sowie der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und wurde mit dem Bearbeitungsteam der Verwaltung und der Politik abgestimmt.

Für die sechs Handlungsfelder wurden jeweils Leitziele entwickelt, durch die die Entwicklungsrichtung des jeweiligen Handlungsfeldes beschrieben wird. Die Leitziele geben dabei die übergeordnete Vision in einer Art Slogan für das Handlungsfeld vor. Diesen visionären Zielen sind die sogenannten Soll-Ziele untergeordnet. Diese sind konkret und nach der SMART-Methode aufgebaut. Dadurch wird die Ausformulierung von Maßnahmen und die Erfolgskontrolle erleichtert. Maßnahmen, die besonders zum Erfüllen des Leitziels und somit zur Erreichung der Vision beitragen, werden Schlüsselprojekte genannt und werden im in der nächsten Arbeitsphase in Projektsteckbriefen detailliert ausgearbeitet. Die Reihenfolge der Maßnahmen im Handlungskonzept entspricht keiner Priorisierung. Durch die Gesamtschau der Leitziele ergibt sich das künftige räumliche Leitbild für die Gemeinde Rellingen.

Aufbau des Leitbildes für Rellingen (cima 2020)
Aufbau des Leitbildes für Rellingen (cima 2020)

Elemente des Handlungsprogramms

Das Handlungsprogramm ist in die sechs Handlungsfelder unterteilt. Es beinhaltet die Leitziele, Soll-Ziele und Maßnahmen. Zu den einzelnen Maßnahmen finden Sie Angaben zum Zeithorizont, zu den Zielgrößen, den Beteiligten und die emfohlenen Messkriterien zur Überprüfung.

Zeithorizonte zur Umsetzung:

  • kurzfristig: bis 2 Jahre,
  • mittelfristig: 2-5 Jahre,
  • langfristig >5 Jahre

SMART-Ziele:

Die sogenannten Soll-Ziele sind die Zielgrößen, die durch die Umsetzung verschiedener Maßnahmen erreicht werden sollen. Die Umsetzung wird durch die Formulierung der Ziele nach der SMART-Methode erleichtert, ebenso die spätere Überprüfung der Zielerreichung:

  • Spezifisch = Die Ziele müssen eindeutig und genau sein
  • Messbar = Die Ziele müssen quantifizierbar sein, sei es durch eine Messgröße oder eine Zeitangabe
  • Akzeptiert = Die Ziele müssen von allen Beteiligten, aber vor allem vom Projektteam als erstrebenswert anerkannt werden
  • Realistisch = Die Ziele müssen eine reelle Umsetzungsmöglichkeit gewährleisten
  • Terminiert = Die Ziele müssen durch eine Zeitangabe einen Umsetzungshorizont besitzen 

Schlüsselprojekte:

Einige Maßnahmen sind als sogenannte Schlüsselprojekte definiert. Schlüsselprojekte sind Maßnahmen, die besonders zur Erreichung der Ziele beitragen. Diese werden im weiteren Bearbeitungsprozess detaililerter ausgearbeitet und die Ergebnisse in "Projektsteckbriefen" zusammengefasst. 

Die Einstufung der Schlüsselprojekte beruht auf den Ergebnissen der Analyse.Es handelt sich dabei um folgende Schlüsselprojekte, die in vertiefendene Arbeitskreisen detaillierter ausgearbeitet werden:

  • „Entwicklungsstrategie Gewerbe“
  • „Rahmenplan Ortskern“
  • „Integriertes Gesamtverkehrskonzept“
  • „Treffpunkt“
  • „Beteiligungskultur“

Sollte sich etwas an diesen Rahmenbedingungen verändern, ist aufbauend auf den Leitlinien und Zielen des Ortsentwicklungskonzeptes eine Weiter- oder Neuentwicklung von zusätzlichen Schlüsselprojekten möglich. Abhängig vom Änderungszeitraum, kann eine (Teil-) Fortschreibung des Konzeptes erforderlich werden. Das zuständige Entscheidungsgremium ist die die Gemeindevertretung.