OEK Rellingen
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Gewerbe & Einzelhandel - Gewerbe

Hier sind die Soll- Ziele und Maßnahmen für das Letziel der zukünftigen Gewerbeentwicklung der Gemeinde dargestellt. Die ausführliche Beschreibung finden Sie hier.

Zur Erinnerung:
Leitziel: Welche Vision wird verfolgt?
Soll-Ziel: Was genau soll erreicht werden?
Maßnahme: Wie soll das Ziel und die Vision erreicht werden?

Leitziel 3

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Anmerkungen

12. Juli 2020 , 19:34

Das Ergebnis des OKE ist zusammenfassend gesagt eine Enttäuschung. Der Bereich Krupunder und Neu Egenbüttel findet wenn Beachtung in dem Bericht.
Es ist erschütternd, das die mehrheitsführende Bürgerpartei in der Gemeindeverwaltung permanent mehr und mehr Gewerbe fordert. Als Wähler dieser Partei kann ich nur sagen, das die Damen und Herren zu den Wurzel ihrer Politik zurückkehrende sollten. Die Partei geht ein enormes Risiko ein, in dem Gebiet Krupunder und Neu Egenbüttel ihre Stimmen zu verlieren, wenn nicht endlich ein drastische Änderung ihrer Politik eingeläutet wird. Die Errichtung weitere Gewerbegebiete zwischen den Wohngebieten muss verhindert werden. Die Lebensqualtität der Menschen in der heutigen Zeit muss Vorrang haben anstatt Geldgier der Verwaltung und Politiker. Gewerbegebiet haben wir genügend...

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12. Juli 2020 , 12:56

Eine Nachverdichtung bestehender Gewerbegebiete könnte (unter Berücksichtigung des zusätzlichen Verkehrs - ganzheitliches Gesamtverkehrskonzept!) geprüft werden, z.B. durch Nutzung von Gewerbebrachen und Neubebauung mindergenutzer Flächen, Schließung von Baulücken, Ersatz von Altbauten durch Neubauten, Erweiterung von Bestandsgebäuden durch Anbauten oder Aufstocken. Hierdurch könnte sich ggf. auch eine sonst erforderliche Umsiedlung von Betrieben vermeiden lassen und zugleich der Bedarf an neuen Gewerbegebieten reduzieren lassen.

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10. Juli 2020 , 22:03

Wir brauchen kein weiteres Gewerbegebiet am Hermann-Löns-Weg. Krupunder muss ohnehin mehr Gewerbeflächen verkraften als die anderen Ortesteile, Die Bewohner sind schon jetzt extrem stark durch Verkehr belastet, der durch weitere Betriebe noch zunehmen würde. Rellingen geht es finanziell gut, die Ergebnisrücklage, das Sparbuch der Gemeinde, ist durch die Überschüsse aus den letzten Jahren gut gefüllt. Die Gemeinde ist nicht sofort und zwingend auf weitere Einnahmen aus der Gewerbesteuer angewiesen. Statt weitere Flächen zu versiegeln, sollte die Gemeinde Natur und Lebensräume für Pflanzen und Tiere erhalten und die Fläche am Hermann-Löns-Weg naturnah gestalten.

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Soll-Ziel 3.1

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Anmerkungen

10. Juli 2020 , 17:40

Bitte keine weiteren Gewerbebetriebe auf der Fläche B72 die mit mehr Verkehr, Lärm und
Umweltemissionen assoziiert sind.

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Maßnahmen zum Soll-Ziel 3.1

Entwicklung einer vorausschauenden und allgemein anerkannten Gewerbeentwicklungsstrategie für die Gesamtgemeinde

Zeithorizont: kurzfristig // Schlüsselprojekt

Zielgröße: Erarbeitung einer vorausschauenden und allgemein anerkannten Gewerbeentwicklungsstrategie für die Gesamtgemeinde unter Einbeziehung der beteiligten Akteure und auf Grundlage der Potenzialflächenanalyse

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Wirtschaftsförderung
  • Gewerbetreibende
  • Bevölkerung
  • Kreis Pinneberg
  • Nachbargemeinden

Bemerkung: Neben dem Abbau von bestehenden Konflikten ist es das Ziel, eine Strategie zu entwickeln, die es den Bestandsbetrieben ermöglicht zu wachsen und sich zu qualifizieren und neuen Betrieben den Standort Rellingen ermöglicht, ohne neue Konflikte zu produzieren. Eine Eingangsgröße bildet die Potenzialflächenanalyse aus dem Jahr 2014. Eine detaillierte Beschreibung erfolgt in der Ausarbeitung zum Schlüsselprojekt „Entwicklungsstrategie Gewerbe“.

Überprüfung (Monitoring):

  • Beteiligung der ansässigen Gewerbetreibenden und Fraktionen
  • Beteiligung der Bevölkerung
  • Fertigstellung einer Entwicklungsstrategie 
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Anmerkungen

10. Juli 2020 , 22:44

Wenn ein Entwicklungsstrategie allgemein anerkannt sein soll, gehört dazu sich über das Ziel der Strategie auszutauschen und zu verständigen.
Eine Potenzialflächenanalyse ist wichtig und richtig, kann aber nicht eine Eingangsgröße für eine Strategie sein, sondern ein erster Schritt eine solche Strategie umzusetzen.
Wenn ich also von hinten anfange und meine Strategie um das Vorhandene herumstricke, dann kann ich niemals ein gutes Ergebnis erzielen und mit der allgemeinen Anerkennung wird es auch schwierig.

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10. Juli 2020 , 16:25

Eine umfassendes Gutachten zur Entwicklung künftiger Gewerbegebiete ist dringend nötig, damit nicht nur Krupunder weitere Betriebe, Lärm und Verkehr verkraften muss.

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Suche und Bereitstellung von geeigneten Gewerbeflächen mit der Maßgabe der bestmöglichen Vermeidung von Gemen-gelagenkonflikten

Zeithorizont: kurzfristig

Zielgrößen: Entwicklung von ca. 16 ha Gewerbeflächen (Herleitung siehe Analysekapitel), vornehmlich für die Eigenentwicklung der Bestandbetriebe, bis zum Jahr 2035 unter Berücksichtigung des Ausschlusses von Wohnnutzungen und Mischnutzungen, die an anderer Stelle im Gemeindegebiet realisiert werden können im Sinne der Gewerbeentwicklungsstrategie und der Potenzialanalyse

Beteiligte:

  • Gemeinde

  • Gewerbebetriebe

  • Flächeneigentümer*innen

Bemerkung: Es stehen aktuell keine freien Gewerbegrundstücke mehr zur Verfügung, lediglich einzelne Mietoptionen gibt es noch. Auch der FNP gibt keine offenen Gewerbeflächenpotenziale mehr her. Bei der Suche nach neuen geeigneten Entwicklungsflächen gilt es neben dem Grundsatz der Flächensparsamkeit die Gemengelagen genau zu betrachten und Konflikte zu vermeiden. Die Entwicklung neuer Flächen ist im Einklang mit der Gewerbeentwicklungsstrategie und auf Grundlage der Potenzialanalyse durchzuführen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Ausweisung von Gewerbeflächen durch FNP
  • Ausweisung von Gewerbeflächen durch B-Plan

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Anmerkungen

10. Juli 2020 , 22:36

Um Konflikte zu vermeiden, benötigt man an Gesamtkonzept und dieses muss ein Ergebnisoffen und bereits hier sollten Bürger frühzeitig eingebunden. Nicht erst bei konkreten Maßnahmen, wenn kaum noch flexible Anpassungen möglich sind.

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25. Juni 2020 , 10:52

Vor der Ausweisung neuer, reiner Gewerbeflächen sollte stets analysiert werden:
a) welche bereits bestehenden Gewerbeflächen stehen leer, also ungenutzt und was sind die Gründe für den Leerstand? z.B. ursprünglich zu großer Einzelnutzer.
b) ebenfalls sollte stets mit geprüft werden, ob eine Mischform, Wohn- und Gewerbe, im Sinne der Zielsetzung sinnvoller und wirtschaftlicher wäre.

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Fortführung der Unterstützung bei Betriebsverlagerungen und Betriebsvergrößerungen innerhalb der Gemeinde

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Mindestens Halten der ansässigen Betriebe bei einer Beibehaltung der Beschäftigtenzahl

Beteiligte:

  • Gemeinde

  • Wirtschaftsförderung

  • Gewerbebetriebe

Bemerkung: Voraussetzung ist die Erarbeitung einer Entwicklungsstrategie. Die Wirtschaftsförderung sollte die Gewerbetreibenden bei der Suche nach geeigneten Flächen weiterhin aktiv unterstützen. Gerade an den autobahnnahen, regional bedeutsamen Standorten wird es in Zukunft schwierig, neue Gewerbeflächen zu finden. Betriebe, die nicht auf diese Standortortqualitäten angewiesen sind, sollte mittelfristig eine Verlagerungsoption innerhalb der Gemeinde geboten werden können.

Überprüfung (Monitoring):

  • Halten der ansässigen Betriebe in der Gemeinde

  • Fortführung der Unterstützung bei Betriebsverlagerun-gen innerhalb der Gemeinde
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Anmerkungen

12. Juli 2020 , 17:37

Wirtschaftlich attraktive und zukunftsfähige sowie umweltverträgliche Betriebe sollten in ihren Wachstumszielen unterstützt werden. Eine wahllose Unterstützung in der Breite ist nicht sinnvoll und schadet mehr als sie nützt. Daher bitte Kriterien aufstellen und selektiv vorgehen. Und selbstverständlich ALLE Betroffenen dann RECHTZEITIG einbeziehen.

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11. Juli 2020 , 13:40

Lösung für den laufenden Verkehr vor den Rellinger Autohäusern. Neben Parkplätzen fehlt es offensichtlich an Entladeflächen. Dieser Zustand ist eine Zumutung und offensichtlich geduldet.

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Fortführung der Unterstützung von neuen Betriebsgründungen und Betriebsverlagerungen neu in die Gemeinde

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Ortsangemessene Ansiedlung von Betriebsgründern in der Gemeinde

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Wirtschaftsförderung
  • Gewerbebetriebe
  • Gründer*innen

Bemerkung: Voraussetzung ist die Verfügbarkeit geeigneter Gewerbeflächen. Zusätzlich sollte die Wirtschaftsförderung die Gründenden bei der Suche nach geeigneten Flächen und Immobilien weiterhin aktiv unterstützen. Der Fokus kann außerdem auch auf Start-Ups erweitert werden.

Überprüfung (Monitoring):

  • Ansiedlung von Betriebsgründenden

  • Ansiedlung von neuen Betrieben im Gemeindegebiet  

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Anmerkungen

10. Juli 2020 , 22:47

Bereits 2009 (siehe Erläuterung zum Flächennutzungsplan der Gemeinde Rellingen) wurde erkannt, dass weiteres Gewerbe in Rellingen Krupunder nicht mehr vertretbar ist, aufgrund der Verkehrssituation. Trotzdem weisen Gemeinde und Politik immer weitere Baugebiete aus.

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10. Juli 2020 , 15:03

Wohnraum für Arbeitnehmerinner/Arbeitnehmer von bestehenden Rellinger Betriebe wäre angebracht bzw. sinnvoll.

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10. Juli 2020 , 11:32

Hier sollte versucht werden,Leerstände zu minimieren bevor neue Flächen versiegelt werden.

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04. Juli 2020 , 22:51

Kein weiteres Gewerbe in Krupunder!!!!

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Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der regionalen Gewerbeflächenentwicklung mit anderen Gemeinden des Kreises, der SUK und der Metropolregion

Zeithorizont: langfristig

Zielgrößen: Gesprächsaufnahme mit interkommunalen Partnern innerhalb des Kreises, der SUK und der Metropolregion und Signalisierung des Kooperationsinteresses bei achsennahen, ortsdurchfahrtsfreien Standorten in Beziehung zur Lan-desentwicklungsachse und Prüfung einer Umsetzungsstrategie.

Beteiligte:

  • Gemeinde

  • Wirtschaftsförderung

  • Gewerbebetriebe

  • SUK-Pinneberg

  • Kreis Pinneberg und Gemeinden

  • Metropolregion Hamburg

  • Interkommunale Partner

Bemerkung:

Rellingen könnte auch durch finanzielle Beteiligungen oder der Zurverfügungstellung von Ausgleichsflächen an der Wertschöpfung in-terkommunaler Standorte profitieren.

Eine Interessenbekundung bei den interkommunalen Partnern sollte frühzeitig erfolgen. In Anbetracht der Gemengelagenkonflikte in Rellingen empfiehlt sich eine rein finanzielle Beteiligung oder im Zuge von Ausgleichflächen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Gesprächsaufnahme mit interkommunalen Partnern
  • Durchführung der Prüfung einer Umsetzungsstrategie
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Anmerkungen

10. Juli 2020 , 22:17

Ja, bitte. Genau hier sollte man ansätzen, wenn die Anbindung von Gewerbegebiete z.B. in Halstenbek nicht durch Wohngebiete und an Schulen und Kitas vorbei erfolgen kann, dann muss es sich für Rellingen lohnen die Nachbarn zu unterstützen.

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Erhalt und Stärkung der Wirtschaftsförderung Rellingen als Umsetzungsinstrument

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Erhalt und Stärkung der Stabstelle Wirtschaftsförderung Rellingen als akti-ves Instrument für die Umsetzung der zukünfti-gen Gewerbeentwicklung

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Wirtschaftsförderung
  • Gewerbetreibende

Bemerkung: Gerade bei knapper werdenden Gewerbeflächenpotenzialen gewinnt die Koordinierung im regionalen Kontext und die Bestandspflege an Bedeutung. Die Wirtschaftsförderung ist ein Instrument zur Umsetzung der Gewerbeentwicklungsstrategie. Sie soll auch weiterhin im direkten Austausch mit den Gewerbetreibenden und Betrieben der Gemeinde stehen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Vorhandensein und personelle Besetzung der Wirtschaftsförderung
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Soll-Ziel 3.2

Maßnahmen zum Soll-Ziel 3.2

Prüfung des Bedarfs von Arbeitsräumen, die auch als Co-Working- und flexible Arbeitsplätze genutzt werden können

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Ermöglichung von modernen Arbeitsmodellen durch:

  • Geeignete Räumlichkeiten
  • Die Unterstützung privater Umsetzungsinteressen

Beteiligte:

  • Wirtschaftsförderung
  • Unternehmen
  • Bevölkerung
  • Gemeinde

Bemerkung: Die Umsetzung hängt vom tatsächlichen Interesse vor Ort ab. Der Bedarf muss von Privaten gegenüber der Gemeinde signalisiert werden. Zudem müssen die sicherheitstechnischen Anforderungen für die Arbeitsplätze beachtet werden. Darüber hinaus werden private Entwicklungsvorhaben anlassbezogen geprüft und begleitet. Als potenzielle Standorte sind Flächen in den Ortsmitten zu prüfen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Privat signalisierter Entwicklungsbedarf
  • Prüfung von möglichen Standorten
  • Begleitung bei der Umsetzung

 

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Entwicklung von Wohn-Mischgebieten unter Beachtung der Anforderungen an moderne Home-Office Arbeitsplätze 

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Entwicklung neuer Wohnbauflächen unter Berücksichtigung der Anforderungen an moderne Home-Office Arbeitsplätze (u.a. Art und Maß der baulichen Nutzung) 

Beteiligte:

  • Gemeinde 

Bemerkung: Kurze Wege sollten immer das oberste Ziel sein. Noch besser ist es, erst gar keine Wege zurücklegen zu müssen. Deshalb werden bei der Neuplanung von Wohngebieten die Möglichkeit moderne Arbeitsmodelle unterstützt und Erweiterungsvorhaben anlassbezogen geprüft. Für die Umsetzung bedeutet das neben der entsprechenden Art der baulichen Nutzung (WA, GE, MI) eine ausre-chende Dimensionierung des Maßes der baulichen Nutzung (GRZ, GFZ) sowie eine Glasfaseranbindung.

Überprüfung (Monitoring):

  • Umsetzung von Wohn-Misch-Gebieten in der Bauleitplanung
  • Anlassbezogene Überprüfung von Erweiterungsvorhaben
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Überprüfung des Mobilfunknetzes und ggf. Einforderung eines Ausbaus des Mobilfunknetzes beim Netzbetreiber 

Zeithorizont: kurzfristig

Zielgrößen: Überprüfung des Mobilfunknetzes und ggf. Einforderung eines Ausbaus des Mobilfunknetzes beim Netzbetreiber

Beteiligte:

  • Gemeinde

  • Netzbetreiber

Bemerkung: Für die erfolgreiche Entwicklung moderner Arbeitsplätze ist ein gutes Mobilfunknetz unerlässlich. Zuständig ist hier nicht die Gemeinde, sondern der Netzbetreiber. Bei diesem muss die Gemeinde bei Bedarf einen Ausbau einfordern. https://www.telekom.de/start/netzausbau oder https://breitbandmessung.de/karten-ansicht-funkloch

Überprüfung (Monitoring):

  • Prüfung des Mobilfunknetzes

  • ggf. Verbesserung des Mobilfunkempfangs

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Anmerkungen

25. Juni 2020 , 13:45

Das ist doch reine Symbolpolitik. 4G ist überall in Rellingen verfügbar. Die vereinzelten Löcher sind so klein, dafür wird sicherlich kein neuer Mast gebaut.

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