OEK Rellingen
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Natur, Landschaft & Naherholung -
Natur & Landschaft

Hier sind die Soll- Ziele und Maßnahmen für das Letziel der zukünftigen Entwicklung der Natur & Landschaft in der Gemeinde dargestellt. Die ausführliche Beschreibung finden Sie hier.

Zur Erinnerung:
Leitziel: Welche Vision wird verfolgt?
Soll-Ziel: Was genau soll erreicht werden?
Maßnahme: Wie soll das Ziel und die Vision erreicht werden?

Leitziel 9

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Soll-Ziel 9.1

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Maßnahmen zu Soll-Ziel 9.1

Schutz und Förderung der Biotope und des Biotopverbundes der Gemeinde (Haupt- und Nebenverbundachsen, Fließgewässerniederungen, Knicks etc.) durch Umsetzung der jeweiligen Entwicklungsziele und der diversen Einzelmaßnahmen des Landschaftsplans sowie des Landschaftsrahmenplans

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Schutz und Förderung der Biotope und des Biotopverbundes der Gemeinde (Haupt- und Nebenverbundachsen, Fließgewässerniederungen, Knicks etc.) durch Umsetzung der jeweiligen Entwicklungsziele und der diversen Einzelmaßnahmen des Landschaftsplans sowie des Landschaftsrahmenplans

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Kreis Pinneberg
  • Untere Naturschutzbehörde

Bemerkung: Die Biotope der Gemeinde (Haupt- und Nebenverbundachsen, Fließgewässerniederungen, Knicks etc.) stellen einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz dar. Im Landschaftsplan sind entsprechende Entwicklungsziele formuliert.

Überprüfung (Monitoring):

  • Umsetzung der Entwicklungsziele und diverse Einzelmaßnahmen des Landschaftsplans für die jeweiligen Biotope
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Schutz der Trinkwasserschutz- und Gewinnungsgebiete

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Schutz der Trinkwasserschutz- und Gewinnungsgebiete

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Kreis Pinneberg
  • Untere Naturschutzbehörde

Bemerkung: Durch die Trinkwassergewinnung in der Gemeinde ist der entsprechende Schutz der Trinkwassergewinnungs- und Schutzgebiete essenziell. Die Vorgaben gilt es bei allen gemeindlichen Planungen entsprechend der Vorgaben zu beachten. 

Überprüfung (Monitoring):

  • Umsetzung der planerischen Vorgaben des Trinkwasserschutzes
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Sicherung und Förderung der Landschaftsschutzgebiete und des Regionaler Grünzugs und Gewährleistung der Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Sicherung und Förderung der Landschaftsschutzgebiete und des Regionaler Grünzugs und Gewährleistung der Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Bevölkerung
  • Untere Naturschutzbehörde
  • Kreis Pinneberg

Bemerkung: Diese Naturräume erfüllen neben ihrer Funktion als wertvoller Lebensraum für Flora und Fauna auch Naherholungsfunktionen für die Bevölkerung. Diese sollten weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Jedoch ist dabei eine Beeinträchtigung der Lebewesen durch Besuchende zu vermeiden. 

Überprüfung (Monitoring):

  • Erhalt der Landschaftsschutzgebiete und des regionalen Grünzugs
  • Erhalt der Zugänglichkeit durch die Öffentlichkeit
  • Vermeidung einer Beeinträchtigung von Flora und Fauna
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Schutz und sachgerechte Pflege der Knicks in der Gemeinde, besonders auf privaten Grundstücken und Förderung der Neuanlage

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Schutz und sachgerechte Pflege der Knicks in der Gemeinde, besonders auf privaten Grundstücken durch Aufklärung, Sensibilisierung und Festsetzungen in der Bauleitplanung

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Bevölkerung
  • Untere Naturschutzbehörde
  • Kreis Pinneberg

Bemerkung: Der Knickschutz ist im Naturschutzgesetz verankert. Entsprechend sollten die Knicks auch gepflegt werden. Die privaten Eigentümerinnen und Eigentümer sollten zu den ökologischen Zusammenhängen informiert und die richtige Pflege aufgeklärt werden. Das kann beispielsweise durch Informationsmaterial oder Veranstaltungen wie Vorträge etc. geschehen. Der Knickschnitt könnte bspw. als Biomasse zur Energiegewinnung dienen (siehe gemeindliches Energiekonzept).

Überprüfung (Monitoring):

  • Schutz der Knicks laut Naturschutzgesetz und der Durchführungsbestimmung zum Knickschutz in Schleswig-Holstein
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Soll-Ziel 9.2

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Maßnahmen zu Soll-Ziel 9.2

Qualitative Aufwertung der Spielplätze als Orte der Naherholung für alle Altersgruppen und als Treffpunkte in der Natur

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Sukzessive qualitative Aufwertung der Spielplätze mit Angeboten für alle Altersgruppen und Weiterentwicklung als Treffpunkte in der Natur

Beteiligte:

  • Gemeinde

Bemerkung: Rellingen ist quantitativ in allen Ortsteilen und Wohngebieten sehr gut mit Spielplätzen ausgestattet. Jedoch bieten viele lediglich Angebote für kleinere Kinder und eine als langweilig empfunden Ausstattung. In der Bürgerbeteiligung wurde diese Einschätzung bestätigt und der Wunsch nach Angeboten auch für ältere Kinder und naturnahen Spielgeräten geäußert. Eine Liste mit Wünschen für die einzelnen Spielplätze wurde auf Grundlage der Öffentlichkeitsbeteiligung erstellt und der Gemeinde im Zuge des OEKs übergeben. Anhand dieser sollte die Gemeinde Prioritäten bilden. Bei der Neuplanung von Spielplätzen ist die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen zu bedenken.

Überprüfung (Monitoring):

  • Prüfung der Spielplätze und Erstellung einer Liste mit Prioritäten
  • Sukzessive Abarbeitung der Liste
  • Beteiligung der Bevölkerung und explizit die Kinder und Jugendlichen bei der Planung und ggf. auch bei der Umsetzung / Bau
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Prüfung des Zugangs zur Mühlenau als direkter Zugang zur den Naherholungspotenzialen von Rellingen-Ort

Zeithorizont: mittelfristig

Zielgrößen: Prüfung des Zugangs zur Mühlenau als direkter Zugang zur den Naherholungspotenzialen von Rellingen-Ort in engem Austausch mit den Flächeneigentümer* innen und dem Naturschutz

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Private Eigentümer*innen
  • Untere Naturschutzbehörde
  • Kreis Pinneberg

Bemerkung: Die Mühelenau fließt direkt an Rellingen-Ort, ist jedoch nicht für die Bevölkerung zugänglich. Eine Öffnung würde das Naherholungspotenzial nutzbar machen. In diesem Zusammenhang ist auch eine Öffnung der privaten Grünfläche als Ort der Naherholung zu prüfen. Die Umsetzung der Maßnahme hängt von den Interessen der Flächeneigentümer*innen ab.

Überprüfung (Monitoring):

  • Prüfung der Herstellung eines Zugangs zur Mühlenau
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Erhalt und Weiterentwicklung des Friedhofs als Ort der Begegnung, der Naherholung und grüne Oase im Ortskern Rellingen

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Erhalt und Weiterentwicklung des Friedhofs als Ort der Begegnung, der Naherholung und grüne Oase im Ortskern Rellingen

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Friedhofsverwaltung
  • Bevölkerung

Bemerkung: Der Friedhof ist die einzige grüne Oase zur Naherholung im Ortskern Rellingen. Er ist mit seiner parkartigen Gestaltung nicht nur ein Ort der Trauer und Begegnung, sondern auch ein ökologisch wichtiger Lebensraum bspw. für Vögel und andere Tiere. Die Ergänzung von Informationen zu den heimischen Vögeln ist eine Prüfoption, die sensibel durchgeführt werden sollte.

Überprüfung (Monitoring):

  • Enger Austausch zwischen Gemeinde und Friedhofsverwaltung
  • Sensible Prüfung und ggf. Integration von Informationen zu Flora und Fauna
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Förderung der Artenvielfalt durch die Pflanzung insektenfreundlicher, ökologisch wertvoller und heimischer Pflanzenarten sowohl auf öffentlichen Flächen als auch in privaten Gärten und Erhalt der ortsbildprägenden Außenbereiche im Innenbereich

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Förderung insektenfreundlicher, ökologisch wertvoller und heimischer Bepflanzung bspw. durch:

  • die Umgestaltung von Grünstreifen zu Blühstreifen,
  • Festsetzungen in B-Plänen,
  • Aufklärungsarbeit zu ökologisch wertvollen Bepflanzungen in privaten Gärten
  • Private Pflanzinitiativen, ggf. mit Wettbewerb (Prämierung von naturnaher Gestaltung)
  • Eine Rellinger Blühmischung
  • Den Erhalt von Grün- und Waldgebieten auch innerhalb der Ortslage zur Stärkung des Biotopverbundes

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Bevölkerung

Bemerkung: In der Gemeinde gibt es viele wertvolle Grünflächen und Biotope und das soll auch so bleiben. Um den ökologischen Wert der Grünstrukturen zu erhöhen, sollte zukünftig eine insektenfreundliche Gestaltung erfolgen. Das Auftreten von „Steingärten“ und die Gartengestaltung mit Neophyten auf privaten Flächen tragen nicht zur gewollten Artenvielfalt bei. Die Umsetzung dieser Maßnahme ist stark von den einzelnen Eigentümer*innen und privatem Engagement abhängig, jedoch besteht bereits heute bei vielen Rellinger*innen ein hohes Engagement innerhalb der Gemeinde. Die Einbindung der Einwohnerschaft als Paten für die Pflege öffentlicher Blühstreifen könnte den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde weiter stärken. Die Gemeinde sollte auf den eigenen Flächen mit einem guten Beispiel voran gehen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Private und öffentliche Forcierung einer ökologischen und insektenfreundlichen Gestaltung der Grünstrukturen

  • Pflanzfestsetzungen in den zukünftigen B-Plänen

  • Durchführung von Aufklärungskampagnen bzgl. ökologisch wertvoller Bepflanzung

  • Entwicklung einer Rellinger Blühmischung

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Weiterentwicklung und Erhalt des vorhandenen Wander- und Radwegenetzes zur Förderung der Wahrnehmbarkeit der Naturqualitäten für alle Generationen

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Weiterentwicklung und Erhalt des vorhandenen Wanderwegenetzes durch:

  • Erhalt und Ausgestaltung des vorhandenen Wegenetzes, ggf. Lückenschlüsse, insbesondere im Übergang zum Fußwegenetz im Gemeindegebiet
  • die Einbindung der vorhandenen Naturraumpotenziale

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Nachbargemeinden
  • Eigentümer*innen der Flächen
  • Straßenbaulastträger
  • Kreis Pinneberg

Bemerkung: Das vorhandene Wegenetz ist zu erhalten und weiterzuentwickeln. Es ist stellt eine wesentliche Naherholungsmöglichkeit für die Bevölkerung dar. Im besonderen Fokus stehen hierbei Lückenschlüsse als auch sichere, lückenlose Verknüpfungen des innergemeindlichen Gehwegenetzes mit den Wegen in der Umgebung. Die Belange von Flora- und Fauna sind bei der Konzeption des Wegenetzes zu berücksichtigen (keine unverträgliche Störung von Habitaten). Die Baumschulwege stellen die Basis des Netzes dar. Hier gilt es Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmenden abzubauen (Maßnahmen Verkehr & Mobilität). Die anstehende Maßnahme am Kirchstieg ist die erste in diesem Zusammenhang. 

Überprüfung (Monitoring):

  • Realisierung von verkehrssicheren Lückenschlüssen in Fuß- und Radwegenetz
  • Abstimmung mit den Nachbargemeinden 
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