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Verkehr & Mobilität - Verkehrsentwicklung

Hier sind die Soll- Ziele und Maßnahmen für das Letziel der zukünftigen Verkehrsentwicklung der Gemeinde dargestellt. Die ausführliche Beschreibung finden Sie hier.

Zur Erinnerung:
Leitziel: Welche Vision wird verfolgt?
Soll-Ziel: Was genau soll erreicht werden?
Maßnahme: Wie soll das Ziel und die Vision erreicht werden?

Leitziel 6

Soll-Ziel 6.1

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Maßnahmen zum Soll-Ziel 6.1

Erarbeitung eines integrierten Gesamtverkehrskonzeptes für die ganze Gemeinde und für alle Verkehrsträger 

Zeithorizont: kurzfristig // Schlüsselprojekt

Zielgrößen: Erarbeitung eines integrierten Gesamtverkehrskonzeptes für die ganze Gemeinde und für alle Verkehrsträger und unter Einbeziehung der Bevölkerung

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Bevölkerung
  • Wirtschaftsförderung
  • Verkehrsplanungsbüro
  • Kreis Pinneberg
  • Umlandgemeinden

Bemerkung: Die Verkehrsbelastungen in Rellingen können nur durch einen ganzheitlichen Ansatz und über alle Verkehrsträger hinweg gelöst werden. Aufgrund der Lage lassen sich Durchgangsverkehre insbesondere in den Ortszentren schwer vermeiden. Daher gilt es neben einer guten Verkehrsführung auch die Verkehrswege innerhalb der Gemeinde zu reduzieren bzw. auf verträgliche Verkehrsmittel zu verlagern. Eine detaillierte Beschreibung wird Teil der der Ausarbeitung des Schlüsselprojektes  „Integriertes Gesamtverkehrskonzept“ sein.

Überprüfung (Monitoring):

  • Beauftragung eines Verkehrsplanungsbüros

  • Erstellung eines Gesamtverkehrskonzeptes

  • Beteiligung der Bevölkerung und der Wirtschaftsförderung

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Prüfung und Umsetzung einzelner Sofortmaßnahmen zur Reduzierung der akuten Verkehrsbelastungen und Gefahrenstellen

Zeithorizont: kurzfristig

Zielgrößen: Prüfung und Umsetzung einzelner Sofortmaßnahmen zur Reduzierung der akuten Verkehrsbelastungen und Gefahrenstellen nach Prioritäten

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Kreis Pinneberg
  • Straßenbaulastträger

Bemerkung: Durch einen Flickenteppich von kleinen Einzelmaßnahmen lässt sich die Verkehrsproblematik in Rellingen nicht lösen. Diese sollten lediglich als Übergangslösung und als schnelle Sofortmaßnahmen verstanden werden. Im Zuge des Bürgerdialogs sind viele Konflikte aufgezeigt und Lösungsansätze mitgeteilt worden. Eine Sammlung der Maßnahmen aus der Beteiligung wird Teil des Ortkernentwicklungskonzeptes sein und der Gemeinde übergeben. Die Gemeinde sollte diese sukzessive und nach Prioritäten abarbeiten.  

Überprüfung (Monitoring):

  • Übergabe der Liste mit kleinen Handlungserfordernissen aus der Bürgerbeteiligung an die Gemeinde
  • Priorisierung der Handlungserfordernisse
  • Umsetzung einzelner Sofortmaßnahmen
  • Regelmäßige Evaluierung der Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen
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Sicherung der Schulwege

Zeithorizont: kurzfristig, dann dauerhaft

Zielgrößen: Sicherung der Schulwege durch:

  • Sicherung der Fußwegeanbindung von den Haltestellen zur CVS durch Ergänzung sicherer Querungsmöglichkeiten
  • Gewährleistung einer sicheren Anbindung der CVS für Fahrradfahrende
  • Reduzierung der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten vor den Schulen
  • Regelmäßige Prüfung der Schulwege

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Straßenbaulastträger
  • Schülerinnen und Schüler
  • Eltern

Bemerkung: In der Kinder- und Jugendbeteiligung sind die genannten Schwachstellen auf dem Schulweg zur CVS genannt worden. Hier gilt es, gemeinsam mit den Betroffenen und den einzelnen Schulen sichere Lösungen zu erarbeiten. Besonders Konflikt- und Gefahrenstellen sind in der Sammlung der Maßnahmen aus der Beteiligung enthalten und werden Teil des Ortkernentwicklungskonzeptes sein und der Gemeinde übergeben. Die Gemeinde sollte diese sukzessive und nach Prioritäten abarbeiten.  

Überprüfung (Monitoring):

  • Lösung bestehender Konflikte
  • Regelmäßiger Austausch mit den Schülerinnen und Schülern
  • Durchführung von Anpassungen im Bedarfsfall
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Berücksichtigung moderner Standards bei der Neu- und Umplanung von Straßen und Wegen

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Gestaltung der Straßen und Wege nach modernen Standards und Richtlinien:

  • Gestaltung aus der Sicht der zu Fuß Gehenden und Radfahrenden denken
  • Ausreichende Wegebreiten sicherstellen
  • Barrierefreiheit berücksichtigen
  • etc.

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Kreis Pinneberg
  • Straßenbaulastträger

Bemerkung: Angestoßen durch Diskussionen rund um das Thema wird auch immer stärker eine Veränderung des Modal Splits (Verteilung der Verkehrsmittel) diskutiert und angeregt. Moderne Verkehrsinfrastrukturen fokussieren immer stärker die Bedürfnisse von zu Fuß Gehenden und Radfahrenden. Auch in Rellingen sollte diese Vorgehensweise in der Praxis umgesetzt werden und Einzug in das integrierte Gesamtkonzept halten.

Überprüfung (Monitoring):

  • Sukzessive Gestaltung der Straßen und Wege in Rellingen nach modernen Standards
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Soll-Ziel 6.2

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Maßnahmen zum Soll-Ziel 6.2

Optimierung der Verkehrssicherheit des Fuß- und Radwegenetzes durch Lückenschlüsse und bedarfsgerechte Erweiterung und Entschärfung der Kreuzungsbereiche

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Optimierung der Verkehrssicherheit des Fuß- und Radwegenetzes durch unterschiedliche Maßnahmen nach Priorität:

  • Lücken im Netz schließen
  • Verbeiterung / Ergänzung von Wegen
  • Entschärfung von Kreuzungssituationen
  • Überprüfung von Ampelschaltungen
  • Prüfung Einrichtung ergänzender Straßenquerungen

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Straßenbaulastträger
  • Bevölkerung

Bemerkung: Eine hohe Verkehrssicherheit für zu Fuß Gehende und Radfahrende bildet die Grundlage für die Ermöglichung einer sicheren und eigenständigen Mobilität und zur Entlastung der allgemeinen Verkehrssituation in Rellingen. Diese sollte durch ein lückenfreies Netz aus sicheren Wegen sukzessive hergestellt werden. Zunächst sollte der Fokus auf vielbefahrene Schul- und Arbeitswege und Anbindungen an das überörtliche ÖPNV-Netz gelegt werden. Auch die Baumschulwege sollten einbezogen werden. Neben kleinen Einzelmaßnahmen gilt es die Belange des Fuß- und Radverkehrs in dem Gesamtkonzept integriert zu behandeln.

Überprüfung (Monitoring):

  • Priorisierung der anstehenden Maßnahmen (kurzfristig)

  • Realisierung der Maßnahmen

  • Wiederkehrende Einbeziehung der Bevölkerung zur weiteren Netzoptimierung und um Erfahrungswerte zu den durchgeführten Maßnahmen zu sammeln

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Steigerung der Attraktivität des Radverkehrs durch ausreichend sichere und komfortable Fahrradabstellanlagen

Zeithorizont: kurzfristig

Zielgrößen: Steigerung der Attraktivität des Radverkehrs durch ausreichend sichere und komfortable Fahrradabstellanlagen an wichtigen Quell- und Zielorten wie bspw. Nahversorger, Ortsteilzentren, öffentliche Gebäude etc.

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Private Eigentümer*innen
  • Gewerbetreibende

Bemerkung: Die Möglichkeit das Fahrrad sicher und komfortabel möglichst nah am Zielort abzustellen trägt zur Attraktivität des Verkehrsmittels bei. Es werden ausdrücklich Fahrradbügel empfohlen, da diese ein sicheres Anschließen ermöglichen und somit auch hochwertige Fahrräder sicher geparkt werden können. Auch Abstellmöglichkeiten für Lastenräder und Fahrradanhänger sind zu bedenken.

Überprüfung (Monitoring):

  • Etablierung sicherer Fahrradabstellanlagen an wichtigen Zielorten
  • Sensibilisierung der Gewerbetreibenden und der Bevölkerung
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Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Nutzung des Fahrrades als Verkehrsmittel

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Nutzung des Fahrrades als Verkehrsmittel durch Kampagnen und einen öffentlichen Diskurs zu den Vorteilen des Verkehrsmittels

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Vereine und Verbände
  • Bevölkerung
  • Kreis Pinneberg

Bemerkung: Die Reduzierung der Verkehrsbelastung in Rellingen ist nur durch die Realisierung einer Verkehrswende möglich. In diesem Zuge sollte die Gemeinde das Fahrrad als Verkehrsmittel aktiv und offensiv fördern. Dazu sollte der bauliche Ausbau des Fahrradnetzes durch eine breite öffentliche Kampagne begleitet werden. In der Öffentlichkeit muss das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel kommuniziert werden.

Überprüfung (Monitoring):

  • Durchführung von öffentlichkeitswirk-samen Kampagnen für die Nutzung des Fahrrades
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Neubau und Wiedereinrichtung des Verkehrsübungsplatzes

Zeithorizont: kurzfristig

Zielgrößen: Neubau und Wiedereinrichtung des Verkehrsübungsplatzes an einer geeigneten Stelle

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • örtliche Polizei
  • Jugendarbeit
  • ggf. Schulen

Bemerkung: Der Verkehrsübungsplatz musste im Zuge der Baumaßnahmen an der CVS geräumt werden. Er ist ein wichtiger Ort, an dem Kindern frühzeitig und spielerisch das Verhalten im Straßenverkehr gezeigt und dieses geübt werden kann.

Überprüfung (Monitoring):

  • Neubau und Wiedereinrichtung des Verkehrsübungs-platzes an geeigneter Stelle im Gemeindegebiet
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Soll-Ziel 6.3

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Maßnahmen zum Soll-Ziel 6.3

Prüfung und Ausbau der ÖPNV-Anbindung

Zeithorizont: kurzfristig und dann dauerhaft

Zielgrößen: Prüfung und Ausbau der ÖPNV-Anbindung innerhalb der Gemeinde, unter den Ortsteilen und in das Umland im Anschluss an das überörtliche ÖPNV-Netz

Beteiligte:

  • HVV
  • Gemeinde
  • Bevölkerung
  • Umlandgemeinden
  •  

Bemerkung: Für die Entlastung der allgemeinen Verkehrssituation ist ein attraktives ÖPNV-Angebot unerlässlich. Besonders innerhalb der Gemeinde sind die Ortsteile schlecht bzw. gar nicht miteinander vernetzt. Ebenso ist bspw. der Nahversorgungsstandort in Krupunder nicht durch den ÖPNV erreichbar. Hier besteht das Potenzial durch ein gutes und alltagstaugliches Angebot PKW-Fahrten innerhalb der Gemeinde zu reduzieren. Gleiches gilt für die Anbindung an das überörtliche Netz, die umliegenden S-Bahnstationen. Im Ergebnis der Prüfung können auch alternative Angebote diese Funktionen übernehmen (siehe 6.3.2). Eine niederschwellige Nutzbarkeit muss zwingend im Fokus stehen. Die Ergebnisse und Lösungen sind in die integrierte Gesamtstrategie einzubinden.

Überprüfung (Monitoring):

  • Durchführung einer Prüfung des bestehenden ÖPNV-Angebotes

  • Erarbeitung einer niederschwellig nutzbaren Lösung mit dem Ziel die individuellen PKW-Verkehre innerhalb der Gemeinde zu reduzieren

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Prüfung einer Ergänzung des ÖPNVs durch ergänzende und flexible Angebotsformate

Zeithorizont: kurzfristig und dann dauerhaft

Zielgrößen: Prüfung der Umsetzbarkeit ergänzender und flexibler Angebotsformate durch Private, ggf. auch in Kooperation mit Nachbarkommunen. Die Gemeinde unterstützt bei den Rahmenbedingungen (bspw. Standortsuche für einen Gemeinschaftsstellplatz etc.)

Beteiligte:

  • HVV

  • Gemeinde

  • Bevölkerung

  • Umlandgemeinden

  • Ggf. private Anbieter

Bemerkung: Die Initiierung und der Erfolg der Etablierung ergänzender Angebote hängt maßgeblich von der Organisation und den Betrieb entweder durch die Gemeinde oder durch Ehrenamtliche und der Beteiligungsbereitschaft der Verkehrsbetriebe ab. Sharing-Angebote durch die örtlichen Autohäuser können hierbei zusätzlich einen Ansatz darstellen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Durchführung einer Umsetzbarkeitsprüfung, ggf. kreisweites Mobilitätskonzept

  • ggf. Einführung und Betrieb eines alternativen Mobilitätsmodells

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