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Wohnen & Ortsbild - Wohnbauentwicklung

Hier sind die Soll- Ziele und Maßnahmen für das Letziel der zukünftigen Wohnbauentwicklung der Gemeinde dargestellt. Die ausführliche Beschreibung finden Sie hier.

Zur Erinnerung:
Leitziel: Welche Vision wird verfolgt?
Soll-Ziel: Was genau soll erreicht werden?
Maßnahme: Wie soll das Ziel und die Vision erreicht werden?

Leitziel 1

Soll-Ziel 1.1

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Maßnahmen zum Soll-Ziel 1.1

Suche nach mittel- bis langfristig geeigneten wohnbaulichen Entwicklungsflächen und Prüfung von Flächenalternativen für Einfamilienhausbebauung

Zeithorizont: mittel- bis langfristig

Zielgröße: Suche nach mittel- bis langfristig geeigneten wohnbaulichen Entwicklungsflächen für ca. 330 bis 850 Wohneinheiten, je nach Bevölkerungsentwicklungsziel, in Einfamilienhaustypen bis zum Jahr 2035

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Eigentümer*innen
  • Kreis Pinneberg

Bemerkung: Der Planungsgrundsatz der Gemeinde sieht eine flächensparende, behutsame Eigenentwicklung vor. Die Realisierung von Baulücken und Innenentwicklungspotenzialen allein wird hierfür jedoch nicht ausreichen. Eine sorgfältige und vorausschauende Suche nach geeigneten Flächen zur Realisierung von Einfamilienhäusern ist daher zusätzlich erforderlich.
Die erprobten Kriterien der Vergabepraxis (junge Familien, eigene Bevölkerung, wie im Gebiet Lohacker durchgeführt) sollten hierbei weiterhin genutzt werden. Potenzielle Entwicklungs- und Nachverdichtungsflächen sind im Analysekapitel Wohnbauflächenpotenziale beschrieben.

Überprüfung (Monitoring):

  • Bereitstellung von Bauflächen für ca. 330 bis 850 Wohneinheiten in Einfamilienhausbauweise bis zum Jahr 2035
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Förderung der Innenentwicklung unter Beibehaltung des gemeindlichen Charakters ggf. auch durch die Ermöglichung von Grundstücksteilungen

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgröße: Aktive Begleitung der Entwicklung der wenigen vorhandenen Innenentwicklungspotenziale nach Baulückenerfassung

Beteiligte: 

  • Eigentümer*innen

  • Gemeinde

  • Kreis Pinneberg

Bemerkung: Insbesondere gegenüber sonstigen Bauflächen ohne Planungsrecht sollten diese Flächen priorisiert werden. Die Entwicklungsinteressen der Eigentümer*innen (Initiativrolle) sind hierbei Grundvoraussetzung und schränken die Verfügbarkeit ein.
Anlassbezogen gilt es eine Teilung von großen Grundstücken zu prüfen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Prüfung der Innenbereichsentwicklungspotenziale (alle 2-5 Jahre)

  • ggf. Anpassung vorhandenen Baurechts (bspw. Teilung von Grundstücken)

 

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Aufbau und Pflege eines Bauflächenkatasters

Zeithorizont: kurzfristig

Zielgröße: Aufbau und Pflege eines Bauflächenkatasters auf Grundlage der Flächenbetrachtung im Analysekapitel Wohnbauflächenpotenziale

Beteiligte: 

  • Gemeinde
  • Kreis Pinneberg
  • Eigentümer*innen

Bemerkung: Für eine erfolgreiche Innenentwicklungsstrategie ist ein aktuelles Kataster potenzieller Flächen unerlässlich.
Nach dem einmaligen Aufbau besteht die Arbeit in der regelmäßigen Pflege des Katasters. Aufgrund des Pflegeaufwandes ist eine Umsetzung auf Kreisebene oder SUK-Ebene zu empfehlen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Prüfung der Innenbereichsentwicklungspotenziale (alle 2-5 Jahre)
  • ggf. Anpassung vorhandenen Baurechts (bspw. Teilung von Grundstücken)
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Minimierung und zukünftig Vermeidung von Gemengelagen und Folgekonflikten

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Minimierung und zukünftige Vermeidung von Gemengelagen und Folgekonflikten durch:

  • Auf alle Nutzergruppen abgestimmte Nutzungskonzepte und Planungen
  • Integrative Betrachtung der Belange aller Nutzergruppen bei Abwägungsprozessen
  • Abbau von bestehenden Konflikten durch die Erarbeitung von Lösungsansätzen gemeinsam mit den Bewohnenden der betroffenen Gebiete
  • Umsetzung eines integrativen Verkehrskonzeptes und einer zukunftsfähigen Gewerbeentwicklungsstrategie

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Bevölkerung
  • Wirtschaftsförderung
  • Gewerbetreibende
  • Fachplanende

Bemerkung: Es bestehen in den mit den Gewerbegebieten benachbarten Wohngebieten Gemengelagen. Es kommt hier zu vielerlei Konflikten durch die direkte Nachbarschaft. In der Bürgerbeteiligung sind diese deutlich zum Ausdruck gekommen. In einem Dialog zwischen der Gemeinde, den Bewohnenden der betroffenen Wohngebiete und den Gewerbetreibenden gilt es, Lösungen für den Abbau akuter Konflikte zu finden. Langfristig obliegt der Gemeinde die Aufgabe Konflikte dieser Art durch eine vorausschauende und abgestimmte Entwicklungsplanung zu verhindern.  

Monitoring:

  • Aufnahme eines Dialogprozesses zum Abbau bestehender akuter Konflikte

  • Durchführung vereinbarter Maßnahmen

  • Vermeidung neuer Konflikte durch vorausschauende Planung

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Reduzierung der Verkehrslärmbelastungen durch die A 23 in den Wohngebieten

Zeithorizont: kurzfristig

Zielgröße: Reduzierung der Verkehrslärmbelastungen durch die A 23 in den Wohngebieten durch:

  • Lückenschlüsse der Lärmschutzwände,
  • Erweiterung des Lärmschutzes an der Fußgängerbrücke,
  • Prüfung von Maßnahmen wie Flüsterasphalt, Geschwindigkeitsreduzierung, Überdeckelung etc.

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Straßenbaulastträger
  • Nachbargemeinden
  • Anlieger

Bemerkung: Entlang der Autobahn und den Abfahrten bestehen große Lücken in der Lärmschutzwand, bzw. ist teilweise kein Lärmschutz vorhanden. Diese Lücken sollten dringend geschlossen werden. Hier gilt es gemeinsam mit den Anliegern, Gewerbetreibenden und Nachbargemeinden für gesunde Wohnverhältnisse zu sorgen.

Überprüfung (Monitoring):

  • Umsetzung von lärmreduzierenden Maßnahmen
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